BVMW und Deutsches Institut für Erfindungswesen vereinbaren Kooperation

24.08.2011 | Rudolf-Diesel-Medaille

Berlin, August 2011 – Für eine stärkere Förderung der innovativen Klein- und Mittelbetriebe hat sich der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, ausgesprochen.

„Tüftler, Erfinder und Produktentwickler aus dem Mittelstand sichern die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Wir haben etwa 1.200 Hidden Champions aus dem Mittelstand, die Weltmarktführer in ihren Branchen sind. Dem muss endlich auch die staatliche Forschungsförderung Rechnung tragen“.

Es könne nicht sein, dass heute mehr als 80 Prozent der staatlichen Forschungsförderung an Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern fließen, betonte der Mittelstandspräsident. Damit erhalte jedes dritte Großunternehmen Fördermittel. „Der innovative Mittelstand geht dagegen weitgehend leer aus.“ Er schlug für kleine und mittlere Unternehmen einen Fördersatz über 25 Prozent der Personalkosten vor.

Die Förderung der Innovationskultur hat sich in besonderer Weise das Deutsche Institut für Erfindungswesen (D.I.E.) zum Ziel gesetzt. Es verleiht seit rund 60 Jahren die renommierte Dieselmedaille (www.dieselmedaille.de)  an herausragende Forscher und Entwickler, gerade auch in mittelständischen Betrieben.

BVMW und D.I.E. haben jetzt eine enge Kooperation zum Aufbau der D.I.E.-Academy vereinbart. „Wir sind überzeugt davon, dass unser Wirtschaftsstandort ein deutlich höheres Innovationspotenzial aufweist, als bisher ausgeschöpft wird. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, die vielen genialen Entwicklungen im Land der Ideen konsequent zu fördern und ihre wirtschaftliche Kraft voll zu entfalten“, begrüßte Dr. Heiner Pollert, Erster Vorsitzender des D.I.E., die Zusammenarbeit.